Wer bloggt?

Marcel Ricker

Doktorand - AG Küstenforschung, ICBM

Marcel hat physikalische Ozeanographie an der Universität Hamburg studiert und forscht als Doktorand bei Prof. Dr. Emil Stanev in der AG Küstenforschung. In seinem Projekt befasst er sich mit der großskaligen Plastikmülldynamik in der Nordsee. Fragestellungen sind insbesondere, ob es permanente Müllansammlungsgebiete gibt, wo deren Quellen liegen, wie die Ausbreitungspfade von potenziellen Quellen verlaufen und ob bestimmte Küstenabschnitte besonders stark betroffen sind.

Zum Beantworten dieser Fragen werden die Strömungen in der Nordsee mit einem modernen, leistungsfähigen Computermodell simuliert. Mit Hilfe dieser Strömungsdaten kann das Verhalten der Plastikpartikel nachgezeichnet werden. Die Ergebnisse seiner Forschung tragen dazu bei, den Plastikmüll gezielt aus Gebieten mit hoher Konzentration zu sammeln, seine Quellen zu lokalisieren und den Müll so zu reduzieren.

 

Rosanna Schöneich-Argent

Doktorandin - AG Geoökologie, ICBM

Rosanna ist Meeresbiologin und hat in Großbritannien sowie Australien studiert. Durch ihre Bachelorarbeit wurde sie auf die Müllverschmutzung der Meere aufmerksam. Seitdem lässt sie dieses Thema nicht mehr los. Nachdem ihre Masterarbeit ein Abstecher ins Mikroplastik war, widmet sie sich nun wieder dem Umweltproblem Makroplastik.

Im Rahmen des Projekts erforscht sie Quellen, Senken und Verteilung von Plastikabfall entlang der niedersächsischen Küste sowie in den Nordseezuflüssen Ems, Weser und Elbe.  Mit dem Einsatz von Holzdriftern, Cleanup- bzw. Monitoring-Aktionen und der Auswertung bestehender Müll-Datensätze von Kooperationspartnern, können Vermeidungsstrategien entwickelt werden. Der Dialog Wissenschaft-Öffentlichkeit ist für sie essenziell, sodass sie sich auch am Projektblog beteiligt.

 

Katharina Stephan

Doktorandin - AG Angewandte Geographie und Umweltplanung, IBU

Katharina ist Biologin und hat in Göttingen studiert. Ihr Forschungsinteresse gilt insbesondere gesellschaftlichen Transformationsprozessen, die mit den anthropogenen Einflüssen auf das Ökosystem Meer und den daraus entstehenden Umweltveränderungen erforderlich werden. In einem sozio-ökologischen Ansatz untersucht sie die Verhaltensmuster verschiedener Akteure im Umgang mit Plastikmüll und erforscht deren Ursachen. Ihr Ziel ist, nachhaltige Strategien und Maßnahmen zu erarbeiten, die zur Vermeidung und Verminderung des Plastikmülls in der Nordsee beitragen.

Mit einem Hang zum journalistischen Schreiben hat sie, neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit, ein redaktionelles Auge auf diesen Blog. Hin und wider entspringt ihrer Tastatur ein Blogeintrag.

 

Florian Hahner

Doktorand - AG Physikalische Ozeanographie (Theorie), ICBM

Florian hat Physik und Mathematik an der Universität Oldenburg studiert und sich im Masterstudium auf erneuerbare Energien, Umweltphysik und -modellierung spezialisiert. Außerdem interessiert er sich für den Themenbereich der physikalischen Optik. Da Physiker Wellengleichungen total super finden und am liebsten im Labor oder dunklen Büro arbeiten, hat er in seiner Abschlussarbeit wellengetriebene Meeresströmungen im strandnahen Bereich der Insel Spiekeroog mit einem Computermodell untersucht. Im Rahmen des Makroplastikprojektes beschäftigt er sich dementsprechend auch mit der Verdriftung von Partikeln im Küstengebiet, wobei das Augenmerk insbesondere auf den Welleneinfluss gerichtet ist.

 

Jens Meyerjürgens

Doktorand - AG Marine Sensorsysteme, ICBM

Jens hat Marine Sensorik an der Universität Oldenburg studiert. In unserem Projekt geht er der Frage nach welchen Einfluss hydrodynamische Prozesse auf die Verteilungsmuster von Plastikmüll in der Nordsee haben.

Dazu untersucht er Akkumulierungs-, Anlandungs- und Remobilisierungsprozesse von Plastikmüll an Küsten und Inseln in der Deutschen Bucht. Er entwickelt ein Beobachtungssystem, das hydrodynamische Parameter wie z. B. Strömungsgeschwindigkeit, Strömungsrichtung, Wellenhöhe und Wellenrichtung im Küstengebiet mit einer hohen Auflösung erfassen kann.

Um die Ausbreitung des Plastikmülls zu simulieren, konstruiert er autonom driftende Messgeräte. Sie erfassen sowohl Positionsdaten als auch andere Paramater und senden in Echtzeit. Die Kombination aus einem hochauflösenden Beobachtungssystem und autonom driftenden Messgeräten dient als Grundlage für die Analyse der Akkumulationsprozesse des Plastikmülls.